Für eine christliche Leitkultur

Für eine christliche Leitkultur

Das Kreuz wieder aufhängen

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An die Ministerpräsidenten der Bundesländer

Seit 2018 hängt das christliche Kreuz wieder in bayerischen Dienstgebäuden. Ich ersuche Sie, einen Kreuzerlass nach dem Vorbild Bayerns auch in Ihrem Bundesland einzuführen. Das Kreuz ist Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Deutschlands. Als selbstbewußtes Bekenntnis zu unserem christlich-historischen Erbe gehört das Kreuz in die öffentlichen Bereiche unseres Staates. Bitte handeln Sie danach: Bringen Sie das Kreuz zurück in die Rathäuser und Amtsstuben.

Hintergrund

Das Kreuz ist eines der ältesten Symbole der Menschheit. Seine Spitzen zeigen in alle vier Himmelsrichtungen, genauso wie es Horizontale wie Vertikale symbolisiert. Es steht für Kreuzung, für Scheideweg, aber auch für die Verbindung des Entgegengesetzten. Es ist ein Symbol für die Kraft der Schöpfung, aber auch für das Leiden, weil es die Gläubigen an das Martyrium Jesu erinnert.

In den vergangenen Jahrzehnten, mit dem Erstarken der linken Bewegungen und ihrer zunehmenden Einflußnahme auf Politik, Kultur und Wissenschaft, ist ein Kampf gegen das Kreuz entbrannt. In den einzelnen Bundesländern ist der Umgang mit dem Kreuz unterschiedlich. So hat das Land Berlin bereits 2005 ein sogenanntes Neutralitätsgesetz auf den Weg gebracht, das das Kreuz als Wandschmuck in Schulen verbietet. Selbst das Tragen des Kreuzes an einer Halskette ist Lehrern nicht erlaubt. In Nordrhein-Westfalen gilt ein striktes Kreuzverbot für Gerichtssäle und Justizvollzugsanstalten. Auch Richter und Gerichtsmitarbeiter dürfen das Kreuz nicht sichtbar tragen. Vergangenes Jahr machte der Europäische Gerichtshof den Weg für Arbeitgeber frei, ein grundsätzliches Verbot für das Tragen religiöser Symbole am Arbeitsplatz zu verhängen. Einen anderen Weg schlug das Land Bayern 2018 ein. Dort sorgt der sogenannte Kreuzerlaß von 2018 dafür, daß in jedem öffentlichen Dienstgebäude des Freistaats ein Kreuz gut sichtbar im Eingangsbereich anzubringen sei.
 
Seit Jahrhunderten prägt das Kreuz das Gesicht Europas. Wer den Kontinent durchquert, wird kaum einen Ort durchfahren können ohne Kirchtürme zu sehen oder christliche Friedhöfe, Wallfahrtsorte, heilige Quellen, Kapellen, mit Blumen dekorierte Wegkreuze. Es gibt kaum einen Innenstadt, in der der kein Dom oder eine große Kirche den Platz dominiert. Das Kreuz hat unsere Gesellschaft wesentlich mitgestaltet. Das Argument der Politik, für strikte Neutralität zu sorgen, indem alle religiösen Symbole im öffentlichen Bereich verbannt werden, ist deshalb vorgeschoben und nichts weiter als die Bilderstürmerei von historischen Analphabeten. Warum, so fragt der Philosoph und Theologe Johannes Hartl, soll es Aufgabe der Politik sein, eine religiös ungeprägte Gesellschaft zu inszenieren? Zwischen Religionsfreiheit und dem strikten Neutralitätsanspruch der Politik gibt es keinen Widerspruch. So wie der Staat nicht die Aufgabe habe, so Hertl, die Menschen religiös zu prägen, so habe er auch nicht die Aufgabe, sie areligiös zu prägen. Kein Mensch in Europa habe das Recht, auf einem christlich dominierten Kontinent von der Religion unbelästigt zu bleiben. Das Kreuz ist ein Symbol für unsere historisch-christlichen Wurzeln und gehört deshalb in den öffentlichen Bereich.

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