Durch Mercosur droht die Blackrockisierung der Landwirtschaft

Von der EU wird das Mercosur-Abkommen als Meilenstein für den freien Handel gefeiert. Tatsächlich handelt es sich um ein systematisches Verarmungsprogramm, das kleine und mittelständische Bauernbetriebe in den Ruin treiben wird.
Insbesondere im immer noch agragrstarken Deustschland: Statt fairer Wettbewerbsbedingungen öffnet Mercosur die Tore für billige Importe aus Lateinamerika, die lokale Produzenten unterbieten und zu einer Welle von Betriebsschließungen bei kleinen und mittelständischen Landwirtschaftsbetrieben führen. Dieser Prozess ist kein Zufall, sondern ein kalkuliertes Manöver, das die Landwirtschaft in die Hände weniger Konzerne legen soll – mit verheerenden Folgen für Bauern, Verbraucher und die nationale Ernährungssicherheit.
Selbstfesselung durch Bürokratie: Die perversen Folgen für Bauernhöfe
Ein Bauer, der jahrzehntelang frische Produkte direkt an Kunden verkauft hat, muss seinen Hof aufgeben. Solche Geschichten sind keine Einzelfälle, sondern ein Muster, das sich durch ganz Deutschland zieht. Nehmen wir den Fall eines Geflügelzüchters, den der Anwalt Tobias Ulbrich auf X beschreibt:
Neue Vorschriften schreiben eine Verdopplung des vorzuhaltenden Platzes für Tiere vor. Der Bauer will ein Stück Land dazukaufen, doch die Bauanträge für Erweiterungen werden von den Behörden abgelehnt. Freilandhaltung wird für den Bauern unrentabel, weil Importe aus dem Ausland günstiger sind. Das Ergebnis? Der Betrieb stirbt ab, und mit ihm eine Tradition lokaler, nachhaltiger Produktion.
Ähnlich erging es einem deutschen Obst- und Gemüsebauern: Der Apfelproduzent musste seine Früchte am Baum verrotten lassen, weil die Erntekosten höher sind als der Erlös. Im vergangenen Erntejahr blieben Kartoffeln massenhaft im Boden, da ihr Verkauf den Bauern Verluste einbrachte. Das war der Grund, warum Bauern aus Protest vor dem EU Parlament in Brüssel tonnenweise Kartoffeln auskippten.
Der wahre Killer für europäische Bauern ist nicht nur die billige Konkurrenz aus Lateinamerika, sondern der heimische Regulierungswahnsinn. Überregulierung, unzählige Verbote und der Zwang zu vollumfassender Dokumentation drücken die Erträge massiv. Jeder Schritt – von der Tierhaltung bis zur Ernte – muss protokolliert, genehmigt und überwacht werden, was Kosten explodieren lässt. In Ländern wie Deutschland können kleine Betriebe damit nicht mithalten, während südamerikanische Produzenten unter laxeren Bedingungen operieren.
Es droht die Monopolisierung des Agrarmarktes
Das führt zwangsläufig zur Monopolisierung: Wer nicht konkurrieren kann, gibt auf. Übrig bleiben nur Giganten mit riesigen Flächen, die durch Massenproduktion und Kapitalstärke überleben. Diese Konzentration schafft Kartelle, die Preise diktieren und den Markt beherrschen. Die "Blackrockisierung" der deutschen und europäischen Landwirtschaft droht: Finanzriesen wie BlackRock kaufen Flächen auf, verwandeln sie in industrielle Monokulturen und priorisieren Profite über Nachhaltigkeit und die Gesunderhaltung der Böden. Was als Wettbewerb getarnt wird, ist in Wirklichkeit ein Raubzug, der die Vielfalt der Landwirtschaft auslöscht und beunruhigende Abhängigkeiten schafft.
Corona als Warnschuss: Wenn globale Ketten reißen, droht der Kollaps
Die Blaupause ist die von den globalen Eliten herbeigeführte Corona-Krise: Über Nacht blockierten Lockdowns und Restriktionen wichtige Handelswege. Lebenswichtige Güter wie Medikamente und Antibiotika, die durch Globalisierung nicht mehr in Deutschland produziert werden, wurden knapp. Fabriken standen still, Lieferketten brachen zusammen – und plötzlich fehlte es an Basisgütern, die faktisch über Nacht rationiert werden mussten.
Genau dasselbe Szenario droht nun bei Lebensmitteln durch Mercosur. Wenn lokale Produktion unrentabel wird und Bauern schließen, reduziert sich die Agrarwirtschaft auf wenige Player. Diese können mit der Konkurrenz mithalten, aber zu welchem Preis? Kartelle entstehen, die Preise manipulieren und Knappheiten erzeugen. Die Ernährung der eigenen Bevölkerung hängt dann von Importen über Zehntausende Kilometer ab – eine neuralgische Stelle.
Merkwürdig, dass dieselben Stimmen, die Deutschlands Energieabhängigkeit von Russland heftigst kritisierten, nun schweigen, wenn es um Mercosur geht. Überlebensnotwendige Grundnahrungsmittel werden zur globalen Spekulation freigegeben, was Preisschocks und Versorgungslücken riskiert. Das sollte jeden beunruhigen: Wer Klimawandel predigt, aber Produkte aus Südamerika importiert, widerspricht sich selbst – Emissionen steigen, Resilienz sinkt.
Monopole am Horizont: Warum der Wettbewerb zum Hungerspiel wird
Die Erhaltung lokaler Bauernbetriebe sollte für jeden ein Anliegen sein – für bezahlbare, frische Waren aus der Nähe. Die BlackRock-Politik, nach und nach alle Güter in die Hände weniger Konzernen zu geben, wird sich bitter rächen.
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