Berlin versinkt in brutaler Clankriminalität, Erpressung und Gewalt

Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem Brennpunkt brutaler organisierter Kriminalität entwickelt. Explosionen, Schüsse und bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen sind an der Tagesordnung.
Besonders betroffen sind Geschäftsleute, die zunehmend Zielscheibe brutaler Übergriffe werden – oft durch Täter, die denselben kulturellen oder nationalen Hintergrund teilen.
Vom Schutzgeld zur offenen Machtübernahme
In Berlin haben Gewalt, Korruption und kriminelle Banden längst das staatliche Gewaltmonopol untergraben. No-Go-Zonen, in denen die Polizei kaum noch agieren kann, sind Realität geworden. Die Stadt wird faktisch unter sich aufgeteilt, ohne dass der Staat wirksam eingreifen könnte. Revierkämpfe bestimmen das Geschehen, getrieben von Drogenhandel, Erpressung und der Kontrolle ganzer Stadtteile.
Justizsenatorin Felor Badenberg (50, CDU) schlägt Alarm: Die Bandenkriege hätten „eine neue Dimension erreicht“. Gegenüber dem RBB-Inforadio erklärte sie, es habe sich sowohl quantitativ als auch qualitativ eine völlig neue Bedrohungslage entwickelt.
Hinrichtungen und Raub auf offener Straße
„Wir sehen inzwischen rivalisierende Banden, die auf Berlins Straßen sichtbar Gewalt einsetzen, sei es durch Handgranatenwürfe auf Lokale, sei es durch Schüsse auf Menschen, Fahrzeuge und auch Gebäude“, so Badenberg wörtlich. Ziel sei vor allem die Einschüchterung von Unternehmern, um sie zu Schutzgeldzahlungen oder anderen Abgaben zu zwingen. Es gehe um handfeste Revierkämpfe, um die Kontrolle über die Stadt, den Drogenmarkt und systematische Erpressung.
Gezielte Rekrutierung aus dem Ausland
Entscheidend sei dabei die Herkunft vieler Täter und Opfer. Badenberg betont, dass Täter gezielt aus dem Ausland nach Berlin gebracht würden, um Landsleute oder Personen aus demselben Herkunftsland zu bedrohen und zu kontrollieren. „Es gebe in Berlin eine aktive Struktur der organisierten Kriminalität. Und insofern zieht man auch dorthin, wo man schon Bekannte und Verwandte hat, wo man dann relativ einfach in die Strukturen einsteigen kann.“
Unsichtbare Geldströme als Treibstoff
Die Banden nutzen häufig das illegale Hawala-Banking-System, um ihre Gewinne zu verschleiern. Dabei wird Geld ohne reguläre Banken zwischen Partnern – oft in arabischen Staaten oder der Türkei – hin- und hergeschoben. Auf diese Weise waschen sie Einnahmen aus dem Drogenhandel. Badenberg fordert dringend schärfere Maßnahmen, um diesen Zahlungsverkehr massiv einzuschränken.
Gesetze, die den Ermittlern die Hände binden
Um Hintermänner und Netzwerke wirklich zu zerschlagen, brauche es nach Worten der Senatorin deutlich schärfere Gesetze. Derzeit sei illegaler Waffenbesitz juristisch meist nur ein Vergehen – kein Verbrechen. Das mache es fast unmöglich, Haftbefehle zu erwirken oder Abhörmaßnahmen durchzusetzen. „Auch um die Hintermänner und Strukturen aufzuklären und Beweise vorlegen zu können, seien schärfere Gesetze für die Aufklärung nötig“, betonte Badenberg.
Zusätzlich plädiert sie für moderne Programme mit Künstlicher Intelligenz, die riesige Datenmengen von beschlagnahmten Handys und Computern auswerten können. Nur so könne die Polizei den hochprofessionellen Strukturen überhaupt Paroli bieten.
Was Badenberg anbietet, ist am Ende nur Kosmetik und Verwaltung der kriminellen Strukturen, die Berlin vollständig im Griff haben. Solange die CDU weiterhin die Grenzen sperrangelweit offenhält und so für immer neuen Nachschub an "Fachkräften" und "künftigen Rentenzahlern" sorgt, die vom üppigen deutschen Sozialsystem angelockt werden, wird sich das Problem nur weiter verschärfen.
Beitrag erschien zuerst auf www.freiwelt.net
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