Antifa terrorisiert christliches Café in Leipzig

Ein christliches Café wird seit zwei Jahren immer wieder heftig von Antifa-Truppen attackiert und beschädigt. Die verantwortlichen Politiker rühren keinen Finger für den Schutz der Betreiber.
Alles begann vor zwei Jahren, als die Zeal Church ihr Café „Stay“ in Leipzig eröffnete. Die kleine Gemeinde, die sich zu traditionellen christlichen Werten bekennt – die gleichgeschlechtliche Ehe ablehnt und für die Förderung der klassischen Familie und der Enthaltsamkeit vor der Ehe eintritt – wurde sofort zum Ziel.
Seitdem häuften sich die Attacken: Insgesamt 23 dokumentierte Vorfälle, darunter wiederholte Beschmierungen mit Slogans wie „Stay gay“ und Zerstörungen der Fensterscheiben.
Eskalation im Sommer: Wenn Hass mit dem Hammer zuschlägt
Der Höhepunkt der Zerstörungswut erreichte im August 2024 einen neuen Tiefpunkt. Unbekannte Täter zertrümmerten die Scheiben des Cafés mit exakt 82 Hammerschlägen. Auf einer radikalen Online-Plattform wie Indymedia tauchte sogar ein Bekennerschreiben auf, das die Motive enthüllt: „Kein Gott, kein Staat, kein Kaffeevollautomat! Genüsslich schlugen wir stattdessen die Scheiben ein und hinterließen voller Hass und Genugtuung unsere Meinung am STAY Café.“
Die Täter warfen der Gemeinde „Fundis" und "Queerfeindlichkeit“ zu verbreiten –was die linksextreme Szene mit einer Serie der Gewalt beantwortet.
Buttersäure-Attacke an Weihnachten: Eine neue Eskalationsstufe
Die jüngste Eskalation fand in der Nacht vom Heiligabend auf den ersten Weihnachtsfeiertag statt. Unbekannte bohrten ein Loch in eine Fensterscheibe und verschütteten etwa einen halben Liter Buttersäure im Inneren des Cafés. Der penetrante Geruch erfordert den Austausch des gesamten Fußbodens, weshalb das Lokal vorerst schließen musste.
Der finanzielle Schaden beträgt rund 20.000 Euro, ergänzt um wöchentliche Umsatzeinbußen von 3.500 bis 4.500 Euro. Für eine kleine Gemeinde bedeuten diese Summen eine ernste Bedrohung. Im Dezember allein gab es zudem zwei weitere Graffiti-Attacken.
Politik verweigert Dialog – Bürger spenden privat
Die Reaktion der politischen Verantwortlichen wirft ein Schlaglicht auf die ideologisch Voreingenommenheit der Politik und ihre gefährliche Untätigkeit: Pastor René Wagner berichtet von abgelehnten Gesprächsangeboten seitens der Linkspartei und des SPD-Oberbürgermeisters. Die Betroffenen erhalten keine Unterstützung, während die Ermittlungen der Polizei stocken.
„In welchem Land leben wir eigentlich?“, fragt der Pastor. Er betont: „Es ist in Ordnung, wenn Menschen nicht gut finden, was wir predigen oder was wir glauben. Doch deswegen Gewalt anzuwenden, sei nicht hinnehmbar.“ Die Gemeinde spürt wachsende Verunsicherung durch persönliche Bedrohungen gegen Mitglieder. Positiv ist jedoch die Solidarität: Spenden in Höhe von 16.000 Euro sind eingegangen, oft von Personen ohne kirchlichen Bezug, was auf breiten Unmut über solche Einschüchterungen hindeutet.
Wo bleibt der Aufschrei der Medien?
Stellen Sie sich vor, die Angriffe träfen eine Moschee oder ein islamisches Zentrum: Die Mainstreammedien würden sich vor Empörung überschlagen, Politiker Betroffenheit äußern, der Staatsschutz würde aktiv werden. Bei Angriffen auf Christen hingegen herrscht weitgehende Stille. Große Medien ignorieren die Serie, da der Fokus auf „rechter Gefahr“ liegt und linksextreme Gewalt nicht ins Bild passt.
Die Ironie ist evident: Gruppen, die Toleranz und Vielfalt fordern, greifen zu Gewalt, sobald traditionelle Werte vertreten werden. Antifa und ihre Unterstützer in Politik und Medien demonstrieren, dass ihre Toleranz bei abweichenden Meinungen endet.
Beitrag erschien zuerst auf www.freiwelt.net
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