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Politischen Machtmissbrauch der Bischöfe stoppen

Rücktritt der Kirchenfunktionäre jetzt

Politischen Machtmissbrauch der Bischöfe stoppen
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Ziel> 25.000

Das ist die Petition

An die Ratsvorsitzenden der EKD und DBK, Annette Fehrs und Heiner Wilmer

EKD und Deutsche Bischofskonferenz haben die Bürger und Christen Deutschlands aufgerufen, die Alternative für Deutschland (AfD) nicht zu wählen. Dies ist ein ungeheuerlicher Eingriff von Kirchenführern wie Bischöfen in die freie Wahlentscheidung und das verfassungsgemäße Recht der Parteien, an der politischen Willensbildung mitzuwirken. Ich appelliere an Sie: Treten Sie zurück, um weiteren Schaden an der Institution Kirche, ihrer Autorität und Glaubwürdigkeit abzuwenden.

Die Ausgrenzung und Herabsetzung von Menschen mit politisch kontroversen Auffassungen widersprechen in eklatanter Weise der biblischen Botschaft und dem Wirken Christi als unseren Erlöser. Die Kirchen müssen versöhnen und zu verständigen suchen. Stattdessen benutzen Sie die moralische Erpressung der Christen und den Glauben als Druckmittel – und gefährden damit die freien demokratischen Wahlen. Für diese beispiellose Entgleisung erwarte ich Ihren Rücktritt als Kirchenführer. 

Hier Petition unterzeichnen

Ich willige ein, Informationen im Zusammenhang mit dem Fortgang sämtlicher Unterschriftenaktionen per E-Mail oder – soweit ich meine Anschrift angegeben habe – per Post zu erhalten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen und stimme ihr zu.

Hintergrund

Robust gehen hohe Funktionäre der Kirchen als selbsternannte Demokratieschützer gegen kritische Andersdenkende vor. EKD und Deutsche Bischofskonferenz haben wiederholt und ausdrücklich dazu aufgerufen, die AfD nicht zu wählen: Die katholischen Bischöfe erklärten 2024 einstimmig, völkischer Nationalismus und Christentum seien unvereinbar, die AfD für Christen kein Ort politischer Betätigung und nicht wählbar. Die EKD schloss sich an; Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs warnte vor einer Partei, die Minderheiten ausgrenze und die Demokratie gefährde, und forderte später sogar Widerstand. AfD-nahen Christen, die sich in der Partei engagieren, droht nicht nur der Ausschluss von kirchlichen Ämtern wie Ehrenämtern, sondern auch das Berufsverbot bis hin zur Kündigung.
Diakonie-Chef Rüdiger Schuch legte nach. In einem Interview drohte der Präsident des Diakonischen Werks allen Beschäftigten unverhohlen mit Kündigung, sollte diese die AfD unterstützen: Wer die Partei aus Überzeugung wähle oder sich für sie einsetze, könne nicht in der Diakonie arbeiten und müsse gehen. 

Justiziare der katholischen Kirche beraten über eine Neuregelung im kirchlichen Arbeitsrecht, die es ermöglicht, AfD-Mitgliedern die Teilhabe an kirchlichen Gremien zu blockieren beziehungsweise diese rechtlich abgesichert aus Kirchenräten auszuschließen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat bereits Kriterien vorgelegt, wonach Engagement für die AfD als kirchenfeindliche Betätigung gelten und je nach Funktion zur Entlassung oder zum Ausschluss führen kann. Konkrete Fälle folgten: Der Vatikan bestätigte Anfang 2026 den Ausschluss des saarländischen AfD-Abgeordneten Christoph Schaufert aus dem Verwaltungsrat seiner Pfarrgemeinde als erste rechtskräftige Entscheidung dieser Art. Mehrere Bistümer haben ihre Satzungen angepasst.

Auch auf evangelischer Seite ziehen Landeskirchen nach. In der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland gilt AfD-Mitgliedschaft als unvereinbar mit dem Gemeindekirchenrat oder anderen Leitungsämtern; Kandidaten müssen eine entsprechende Erklärung abgeben. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau beschloss 2026 eine Verschärfung der Wahlordnung, wonach AfD-Mitglieder nicht mehr in Kirchenvorstände gewählt werden dürfen. Ähnliche Unvereinbarkeitsregelungen gelten inzwischen in weiteren Landeskirchen.

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