An die Bundesregierung
mit Nachdruck fordere ich Sie auf: Stellen Sie sofort alle Subventionen an internationale Organisationen ein, die Abtreibung propagieren und fördern – insbesondere an den UN-Weltbevölkerungsfonds (UNFPA) und MSI Reproductive Choices. Leiten Sie die dafür vorgesehenen knapp 80 Millionen Euro Steuergelder in einen nationalen Fonds für Lebensschutz um. Dieser Fonds soll konkrete Maßnahmen finanzieren, die helfen, die hohen Abtreibungszahlen in Deutschland zu senken und eine starke, positive Kultur des Lebens aufzubauen. Es ist ein unerträglicher Widerspruch und ein Verrat an christlichen Wählern, dass eine Partei mit dem „C“ im Namen deutsche Steuergelder für die internationale Förderung von Abtreibungen einsetzt. Ich erwarte, dass Sie diese Finanzierung umgehend stoppen und stattdessen den Schutz des ungeborenen Lebens zur Priorität machen. Ihre Entscheidung in dieser Frage werde ich aufmerksam beobachten und davon meine Wahlentscheidung abhängig machen.
Hintergrund
Das Auswärtige Amt und das BMZ leiten deutsche Steuergelder in Höhe von rund 80 Millionen Euro (2023: ca. 87 Mio. €) an internationale Organisationen, die Abtreibung aktiv propagieren und ausbauen. Offiziell wird dies als Förderung „umfassender Gesundheitsdienste“ und „reproduktiver Rechte“ bezeichnet. In der Praxis finanzieren diese Gelder chemische und operative Abtreibungen sowie bevölkerungspolitische Programme vor allem in Afrika und Entwicklungsländern.
Wichtige Empfänger:
- MSI Reproductive Choices (ehemals Marie Stopes International): Einer der größten Abtreibungsanbieter weltweit.
- Population Council: Forscht und entwickelt Verhütungs- und Abtreibungsmethoden.
- UN-Weltbevölkerungsfonds (UNFPA): Zentraler Partner Deutschlands für Familienplanung und „sichere Abtreibungen“.
Zusätzlich fließen nicht bezifferte Summen an LGBT- und queere Organisationen weltweit. Eine Große Anfrage der AfD (Juni 2025, Beatrix von Storch u. a.) wurde von der Bundesregierung nur teilweise und als Verschlusssache beantwortet. Die Bürger sollen nicht erfahren, wohin ihr Geld genau geht.
Besonders brisant: Ausgerechnet die CDU/CSU – eine Partei mit „christlich“ im Namen – setzt diese Praxis nahtlos fort. Unter der grünen Außenministerin Baerbock als „feministische Außenpolitik“ gestartet, läuft sie unter dem Christdemokraten Johann Wadephul unverändert weiter. Wadephul behauptet, es handele sich lediglich um „Gesundheitsdienste“. Tatsächlich gehören dazu jedoch das Töten ungeborener Kinder im Mutterleib durch Medikamente und Operationen sowie die Förderung aggressiver Bevölkerungskontrolle.
Die Bundesregierung verweigert Transparenz, wo es unangenehm wird. Steuergelder dienen damit einer Politik, die Leben zerstört statt schützt.