Ehegatten-Splitting: OECD fällt deutschen Familien in den Rücken

Die Lobby-bestimmte OECD unterstützt die Pläne der Merz-Klingbeil-Regierung, das Ehegatten-Splitting abzuschaffen. Das würde für Millionen Familien eine finanzielle Zusatzbelastung werden und Vätern und Müttern die Freiheit nehmen, die Familienbetreuung selber zu organisieren.

Es ist die größte Armutsfalle für deutsche Familien in der Nachkriegsgeschichte: Wenn das Ehegattensplitting und die Familienversicherung wegfallen und den Müttern die Chance auf Teilzeit-Jobs erschwert wird, werden Millionen Familien in die finanzielle Schieflage geraten, die Geburtenrate der Deutschen wird noch weiter sinken. 

Gegen deutsche Familien: OECD unterstützt Pläne der schwarz-roten Regierung

Doch die Merz-Klingbeil-Regierung erhält jetzt Rückendeckung von der Industriestaaten-Organisation OECD. Die OECD kritisiert, dass das Ehegattensplitting und die Regelungen für Minijobs dazu geführt haben, dass sich für Zweitverdiener, oft Frauen (Hausfrauen und Mütter), eine Ausweitung der Arbeitszeit zur Vollzeit bislang zu wenig lohne, berichtet "n-tv".

Es geht vor allen Dingen darum, so viele Menschen wie möglich in die berufliche Vollzeit zu bringen, angeblich um die Wirtschaft anzukurbeln.

Warum die Pläne der OECD und der Merz-Klingbeil-Regierung falsch sind

Die Pläne sind ein Offenbarungseid. Denn sie verraten, dass das Schicksal von Millionen Familien und die Freiheit der Bürger den Verantwortlichen egal ist. Warum? Aus diesen Gründen:

Erstens ist der Arbeitsmarkt volatil. Besonders die Energiekrise, der Krieg im Nahen und Mittleren Osten, die wirtschaftliche Flaute in Deutschland, die schwache Konjunktur, die großen Pleitewellebn und vor allen Dingen die technologische Revolution durch die Künstliche Intelligenz sorgen dafür, dass immer mehr Berufsanfänger Probleme haben, Stellen zu finden. Der Arbeitsmarkt wartet nur in bestimmten Branchen (Pflege, Handwerk) auf Arbeitskräfte. Die meisten Branchen stellen momentan wenig Personal ein.

Zweites ist es ein massiver Eingriff in die Freiheit der Familien und insbesondere der Mütter und Väter, selber zu entscheiden, welches Familienmodell für sie individuell am besten ist. Denn was hier kreiert wird, ist der ZWANG für beide Elternteile, in Vollzeit berufstätig zu sein. Zwang ist das Gegenteil von Freiheit. Das ist keine Befreiung der Frauen von Herd und Heim, das ist Zwang zur Berufstätigkeit fernab der Kinder. Es warten ja nicht nur tolle akademische Karrieren auf die Frauen, die meisten werden in der Fabrik stehen, im Verkauf bedienen oder an der Supermarktkasse sitzen anstatt bei den Kindern zu sein. 

Die OECD ist keine neutrale Organisation

Die OECD ist massiv beeinflusst durch die Lobbyarbeit der großen Konzerne und Investoren. Und die wollen einen Arbeitsmarkt mit möglichst billigen Arbeitskräften. Je mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt drängen, sei es durch Migration oder Arbeitszwang für Mütter, desto mehr können sie die Löhne drücken und Bedingungen diktieren. das ist genau das Gegenteil, wofür für Parteien wie die SPD früher gekämpft hatten, als sie noch eine Arbeiterpartei war.