Politischen Mißbrauch der Kirchen stoppen

Politischen Mißbrauch der Kirchen stoppen

Nein zu Ideologie und Woke-Aktivismus

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AN PAPST LEO XIV.

in tiefer Sorge um den Zustand der Katholischen Kirche in Deutschland wende ich mich an Eure Heiligkeit. Große Teile der deutschen Bischofskonferenz und des kirchlichen Führungspersonals haben offenbar ihre prioritäre Aufgabe – die Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi und die christliche Mission – aus den Augen verloren. Stattdessen tritt die Kirche in Deutschland zunehmend als Akteurin eines linkspolitischen Aktivismus auf, der sich den gesellschaftlichen und ideologischen Strömungen der Gegenwart vollkommen angepaßt hat. Themen wie Gender-Ideologie, Klimapolitik oder migrationspolitische Programme scheinen vielerorts eine größere Bedeutung zu haben als die Verkündigung des Heils, die Pflege der Sakramente und die geistliche Begleitung der Gläubigen. Damit droht die Kirche, ihre eigentliche Sendung zu verraten und zu einer Dienerin von Regierung und Staat zu verkommen.

Die Kirche in Deutschland stehen an einem Wendepunkt. Ohne eine Intervention aus Rom droht sie weiter in Belanglosigkeit und innerer Spaltung zu versinken. Nur durch eine geistig-spirituelle Rückbesinnung auf das Evangelium, die Sakramente und die Lehre der Kirche kann ein wahrer Neubeginn gelingen.

Ich appelliere daher in tiefem Respekt, aber auch in großer Dringlichkeit, an Eure Heiligkeit: Greifen Sie ein, damit die Kirche in Deutschland wieder zu ihrem göttlichen Auftrag zurückkehrt: Werkzeug des Heils, Verkünderin des Wortes Gottes und Zeugin der Wahrheit.

Hintergrund

Inmitten anhaltender gesellschaftlicher Spannungen in Deutschland nutzt die Führungsriege der Katholischen Kirche zunehmend ihre öffentliche Rolle, Macht und Reichweite, um sich politisch zu positionieren – zuletzt mit scharfer Kritik an der AfD und ihren Wählern, denen sie „Nationalismus“ und „Rassismus“ unterstellt und dazu aufrief, angesichts der anstehenden Landtagswahlen, „rechtspopulistische Kräfte“ nicht zu unterstützen. Solche Äußerungen lösen unter vielen Gläubigen wachsenden Unmut aus, da sie den Eindruck erwecken, die Kirche habe ihre geistliche Aufgabe zugunsten politischer Einflussnahme aus dem Blick verloren.

Die Führungsriege der Katholischen Kirche begründet ihre Haltung mit dem Anspruch, vor Spaltung und nationalistischen Tendenzen zu warnen. Doch durch solche direkten Eingriffe in politische Debatten verstärkt sie selbst die Polarisierung und entfremdet viele Gläubige, die in der Kirche spirituelle Orientierung und nicht parteipolitische Belehrung suchen. Damit stellt sie den eigentlichen Sinn ihrer Existenz – die Verkündigung des Evangeliums und die Stärkung des Glaubens – zunehmend in Frage.

Kirchen sollen Sinn stiften, Menschen Orientierung geben und zum Guten führen. Sie dürfen aber niemals zum Werkzeug der jeweils Mächtigen oder zum Sprachrohr politischer Ideologien werden. Wenn die Kirche sich in parteipolitische Auseinandersetzungen verstrickt, verliert sie ihre Glaubwürdigkeit und ihre spirituelle Autorität.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der parteipolitische Aktivismus und Distanzlosigkeit zu ideologischen Themen wie Klima, Flüchtlinge und Gender auf der Führungsebene der Katholischen Kirche tief eingebrannt. Eine freiwillige spirituelle Neuorientierung ist unter diesen Umständen ausgeschlossen. Aus Rom muss der Druck zu einem personellen Neubeginn ausgehen, damit die geistige Rückbesinnung gelingen  kann auf die Verkündigung des Wortes Gottes, die Begleitung der Gläubigen und die Förderung des Friedens im Geiste des Evangeliums. Nur eine Kirche, die unabhängig bleibt von politischer Macht und ideologischen Strömungen, kann ihrem göttlichen Auftrag wirklich gerecht werden.

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